Transparenz

  • Bürgermeinung zu vielen Themen war bisher nicht gefragt?
  • In der Regel endet der Einfluss im Wahllokal einer Bundes-, Landtags- oder Kommunalwahl?
  • Keiner fragt den Bürger nach seiner  Meinung  zu aktuellen, politischen, kommunalen oder wirtschaftlichen Entscheidungen?

diskutiere.jetzt macht sich auf den Weg, Meinungen zu erfragen, sie zu analysieren und zu publizieren.

Das Projekt

Bei Wahlen in Lande wird immer wieder deutlich: Die Wähler gehen nicht zur Wahl. Oft blieb fast jeder Zweite einfach zuhause. Offensichtlich sind die Leute für die Politik (der Parteien) nicht mehr zu begeistern. Dabei ginge es auch anders. Mit Bürgerbefragungen (auf lokaler Ebene) und Volksbefragungen (auf Landesebene) könnten die Bürger selbst aktiv werden.

Nur – wie geht das?

Sind allein Bürgerentscheide wirklich das Maß für basisdemokratische Mitbestimmung? Als „demokratisch“ bezeichnen wir Formen von sozialem Miteinander, bei denen alle Beteiligten möglichst weitgehend in alle Informations-, Diskussions- und Entscheidungsfindungsprozesse eingebunden sind. „Basisdemokratisch“ nennen wir das, weil uns eins dabei wichtig ist, dass die Prozesse nicht nur formal „demokratisch“ sind, sondern auch real Menschen die Möglichkeit bieten, sich einzubringen und mitzubestimmen. Es reicht nicht, dass Bürger in regelmäßigen Abständen an die Urne gerufen werden und danach nicht mehr beachtet werden. Es ist eine gängige Form demokratischer Mitbestimmung, dass in einem bestimmten Rhythmus ein Parlament gewählt wird, das dann alle weiteren Entscheidungen in die Wege leitet. Einige finden, das sei der Weisheit letzter Schluss. Dabei wird oft übersehen, dass auch diese Form politischer „Beteiligung“ so seine Grenzen hat. So wählen wir mit je einer Stimme eine politische Gruppierung mit all ihren Vor- und Nachteilen. Vielleicht wählen wir eine Gruppe nur wegen einem Punkt, der uns persönlich sehr wichtig ist. Aber in der Politik wird die Stimme dann, logischerweise, als allgemeine Zustimmung gewertet. Wir teilen einen Blanko-Scheck aus mit dem die einmal Gewählten so ziemlich alles machen können – auch wenn wir nach einigen Monaten vielleicht total unzufrieden sind mit dem was sie tun. Es muss also möglich sein, auch über diese Stimmabgabe hinaus noch Einfluss nehmen zu können.

Da muss doch mehr drin sein!

Für diskutiere.jetzt ist nicht nur die Entscheidungsfindung, bin ich dagegen oder dafür, ein wichtiges Moment von Demokratie, sondern auch die Bildung dieser Meinung. Dafür braucht es nicht nur Informationen, sondern auch Diskussionen unter den Bürgern. Solange wir nicht über das Streiten, was wir machen wollen, werden wir nicht über drittklassige Lösungen hinauskommen. Streit ist eine Produktivkraft.

diskutiere.jetzt legt Wert auf Mitsprache von allen und versteht sich als eine eigenständig und effektiv arbeitende Plattform zu Meinungsbildung, -äußerung und -austausch.

diskutiere.jetzt ist nicht daran interessiert eigene Interessen durchzudrücken, sondern legt immer Wert auf Diskussion, jeder Bürger kann sich nach seinen Möglichkeiten aktiv einbringen und hat gleiches Mitsprache­recht.

Selbstverständnis:

  • diskutiere.jetzt ist für alle im Internet zugänglich und aktiv als Meinongsplattform nutzbar
  • diskutiere.jetzt beschäftigt sich mit allgemein interessierenden, kommunalen, regionalen und gesellschaftlichen Inhalten.
  • Die Bürger selbst bestimmen durch ihre Mitwirkung den Inhalt.
  • diskutiere.jetzt ist parteiunabhängig.
  • diskutiere.jetzt widerspiegelt die Bürgermeinung und Bürgerwille. Sie fungiert als basisdemokratische Meinungsplattform.
  • Werbetechnisch wird sie allen Unternehmen geöffnet. Favorisierte Werbeform ist die PR-Anzeige.

diskutiere.jetzt erfüllt aber auch eine weitere Aufgabe:

  • diskutiere.jetzt möchte bei den Bürgern durch diese Meinungsplattform, die Meinungen aufgreift, verallgemeinert, veröffentlicht und zur Diskussion stellt, das Interesse an Politik, insbesondere Kommunalpolitik steigern und die Sinnhaftigkeit der aktiven Mitwirkung dokumentieren.
  • Durch die Einbeziehung von Gruppen engagierter Bürger entsteht ein breit gefächertes Netz von Aktivisten, denen ein Medium zur Verfügung gestellt wird, in dem öffentlichkeitswirksam diskutiert werden kann.
  • So zeichnet diskutiere.jetzt ständig ein aktuelles Bild über die Stimmung in der Stadt.
  • Nicht zuletzt motiviert diskutiere.jetzt Bürger zu aktuell politischer Information und Bildung.

Organisation:

diskutiere.jetzt analysiert und veröffentlicht Bürgermeinungen zu ausgewählten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schwerpunkten. Dabei agiert die Zeitung regional aber durchaus auch mit überregionalen Themen.

diskutiere.jetzt stützt sich auf ein breit angelegtes Fundament von „Informanten“ mit deren Hilfe eine große Anzahl von Meinungen offensiv aufgegriffen aber auch interessierende Themen zur Diskussion und Informationsgewinnung gestreut werden können.

Als „Informanten“ werden interessierte Bürger (Studenten, interessierte Bürger …) herangezogen, die in ihrem bereits bestehenden Umfeld aber auch durch aktiv geschaffene Kontakte ( Vereine, Organisationen, …) die Möglichkeit bieten, Meinungen aus einer großen Anzahl von Bürgern zu eruieren. Im Umkehrschluss wird so einer großen Anzahl von Menschen die Möglichkeit geschaffen, sich in das gesellschaftlich relevante Geschehen einzubringen.