Über den feindseligen Umgang von Medien mit Politikern, die nicht in die Linie passen

Auszug 25. Juli 2016 um 9:53 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller Veröffentlicht in: NachDenkSeiten   Der Vorsitzende der Labour Party und die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei teilen wie alle Politikerinnen und Politiker, die etwas zu sagen haben und nicht ins Weltbild der neoliberal geprägten Medienwelt passen, das gleiche Schicksal: Sie werden aggressiv verfolgt. So Sahra Wagenknecht vom ZDF-Hauptstadt-Studio-Vertreter Thomas Walde im gestrigen Sommer Interview.  Albrecht Müller.   Zum Sommerinterview des ZDF mit der Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei, Sahra Wagenknecht Dieses Interview des ZDF habe ich mit der Hoffnung angesehen, ein solcher Journalist wie Walde könnte ja auch mal interessante Fragen stellen und […]

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Die schöne Welt der nuklearen Teilhabe

von Janne Windlandt veröffentlicht in Ossietzky, Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft Wenn es nach dem Willen von Generalleutnant Karl Müllner (Inspekteur der Luftwaffe) und Oberst Holger Radmann (Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33) geht, soll tunlichst niemand darüber sprechen, was auf dem Fliegerhorst Büchel militärisch vor sich geht, auch wenn genau das die Spatzen schon lange vom Dach pfeifen: Dort sind nämlich US-amerikanische Atomwaffen stationiert, die im sogenannten Ernstfall von den dort stationierten Bundeswehrsoldaten mit Kampfjets der Bundesluftwaffe in ihr Ziel geflogen werden sollen. Und auch soll nicht darüber gesprochen werden, dass die Bundeswehr damit gegen den Nichtverbreitungsvertrag, gegen das Völkerrecht […]

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Von Orlando bis München: Amok oder Terror?

25. Juli 2016 um 9:02 Uhr Veröffentlicht in: NachDenkSeiten Der Amoklauf von München markiert den vorläufigen Schlusspunkt einer Blutspur, die Terrorakte und Amokläufe in den letzten Monaten durch Europa gezogen haben. In den USA sind Amokläufe beinahe alltägliche Ereignisse. Die Grenzen zwischen Amok und Terror sind unscharf und müssen in jedem einzelnen Fall bestimmt werden. Den Opfern und ihren Angehörigen wird es egal sein, welcher Kategorie die Mörder zugeordnet werden. Einer kritischen Öffentlichkeit kann es indessen nicht gleichgültig sein, wie Verbrechen gesellschaftlich angeeignet und codiert werden. Mit Etikettierungen verbinden sich strategische Interessen, und zwar sowohl auf der Seite der Täter […]

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